Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg -- Stamm Buchhorn Friedrichshafen
Geschichte
Wo sind wir
Gruppenstundenzeiten
Ansprechpartner
Wölflinge
Jungpfadfinder
Pfadfinder
Rover
Leiter 1997_Sommerlager
1999_Jota
1999_Sommerlager
2000_Jota
2000_Sommerlager
2001_Georgstag
2001_SoLa_Fischers
2001_Weihnachtsmarkt
2001_Winterhütte
2002_Georgstag
2002_Sommerlager
2002_Wölflingstag
2003_Bezirkslager
2003_Georgstag
2003_Jota
2003_Osterhütte
2004_Infotag
2004_Sommerlager
2005_Osterhütte
2005_SoLa_Engelitz
2006_SoLa_01_Aufbau
2006_SoLa_02_Der_erste_Abend
2006_SoLa_03_Lagerleben
2006_SoLa_04_ohne_Mampf_kein_Kampf
2006_SoLa_05_Baseball
2006_SoLa_06_Nass_macht_spass
2006_SoLa_07_Stufentag
2006_SoLa_08_Schatzsuche
2006_SoLa_09_Workshops
2006_SoLa_10_Lagerolympiade
2006_SoLa_11_Elternbesuchstag
2006_SoLa_12_Abbau
2006_Woelflings_Huette
2006_Woelflings_Versprechen
Wölflinge    Hintergründe der Wölflingsstufe    Aktionen der Wilden Adler

Wer sind die Wölflinge???
Wölflinge heißen bei der Deutschen Pfadfinderschaft St. Georg die Jüngsten. Sie sind im Alter von 7 . 10 Jahren.
Ziele der Wölflingsstufe
In der DPSG stehen die Wölflinge am Anfang einer für sie spannenden Entdeckungsreise, in der sie vieles lernen, ausprobieren und erleben können.
Kinder stärken
Aktiv mitgestalten
Ziel in der Wölflingsstufe ist es, die Kinder für ihr Leben stark zu machen, damit sie es aktiv mitgestalten und ihr Tun reflektieren. Die Wölflinge werden in ihren Entscheidungen und ihrem Handeln durch die Leiterinnen und Leiter bestärkt und lernen dadurch immer mehr, Verantwortung für sich und die Gruppe zu übernehmen.
Mitbestimmung und Mitgestaltung
Gelebte Demokratie
Die Entscheidungen in der Wölflingsgruppe werden gemeinsam getroffen und umgesetzt. Mitbestimmung in der Wölflingsstufe bedeutet, dass das Leben in der Gruppe durch die Interessen und Bedürfnisse der Kinder geprägt ist. In der Auseinandersetzung mit dem anderen wird sich der Einzelne seiner eigenen Standpunkte bewusst, werden gemeinsam Kompromisse gefunden, findet .Wachsen. durch gegenseitige Erziehung statt. In ihrer Gruppe, innerhalb des Stammes, in ihrer unmittelbaren Umgebung und . sofern möglich . in der Welt bekommen Wölflinge die Möglichkeit, mitzureden, mitzubestimmen und mitzugestalten. Engagiert setzen sie sich für ihre Interessen und die ihrer Gruppe ein. Sie wissen um ihre Kinderrechte und fordern sie ein. Sie erfahren gelebte Demokratie in der Gemeinschaft.
Werteerziehung
Orientierung
Die Werte des christlichen Glaubens geben den Wölflingen Orientierung, damit sie sich als gestärkte Persönlichkeiten auf eine spannende Entdeckungsreise begeben und erste Abenteuer erleben können. Die Grundlage im Umgang miteinander ist dabei die Wertschätzung gegenüber sich selbst, gegenüber anderen Menschen und gegenüber der Umwelt mit all ihren Facetten. Wölflinge erfahren, dass Gott für sie da ist. Innerhalb des Verbandes und auch im Kontakt mit der Gemeinde begegnen sie Menschen, die wichtige Inhalte unseres Glaubens vermitteln und vorleben. Christliche Werte werden für sie im Zusammenleben in der Gemeinschaft spürbar.
Inhalte der Wölflingsstufe
Entdeckungsfelder
Das Leben in der Gruppe, im Stamm und im Verband bietet für Wölflinge viele Chancen und Entwicklungsmöglichkeiten. Das Spektrum der Entdeckungsfelder ist umfangreich:
Wölflinge finden zu sich selbst!
Sich selbst erfahren
Wölflinge erfahren beim Spielen, Streiten, Versöhnen und Handeln in der Gruppe sich selbst. Schon bei der Planung der gemeinsamen Unternehmungen vertreten sie ihre Positionen und Interessen. Sie lernen, sich mit anderen auseinander zu setzen, nicht gleich zurückzustecken und trotzdem eine Einigung zu finden. In der Reflexion ihrer Handlungen und Erlebnisse werden ihre eigenen körperlichen und geistigen Fähigkeiten für sie erkennbar. Ermutigt und gestärkt gehen sie ihren Weg.
Wölflinge finden Freundinnen und Freunde!
Voneinander und miteinander lernen
Wölflinge finden innerhalb der Gruppe ihren Platz und sie finden Freunde. Freundschaft heißt, Vertrauen aufzubauen und für andere da zu sein. Grundlage allen Handelns ist gegenseitige Achtung und Wertschätzung. Dabei haben sie Spaß und wollen auch anderen Freude machen. Mutig bringen sie ihre Wünsche und Kompetenzen ein und gestalten das Gruppenleben. Sie lernen voneinander und miteinander. Um einen friedlichen und fairen Umgang zu ermöglichen, erarbeiten sie Regeln und entwickeln eine positive Streitkultur.
Wölflinge schauen hinter die Dinge und gestalten sie mit!
Neugierig die Welt entdecken
Die Interessen und Bedürfnisse von Mädchen und Jungen stehen im Mittelpunkt der Gruppenarbeit. Wölflinge werden als Experten für ihr eigenes Leben ernst genommen. Sie entdecken neugierig ihr Umfeld. Unbekannte Dinge, Orte und Geheimnisse werden erforscht. In der Gruppe erweitern sie ihren Horizont und setzen sich mit ihrer und der Lebenswirklichkeit anderer auseinander. In der Begegnung mit Kindern anderer Länder und Kulturen lernen Wölflinge die kulturelle und religiöse Vielfalt ihrer Gesellschaft kennen und erfahren diese als Bereicherung.
Politisches Handeln
Kinder übernehmen so Verantwortung für die nachhaltige Gestaltung ihrer Zukunft. Wölflinge gestalten ihre Welt aktiv mit!
Wölflinge erfahren, dass Gott für sie da ist!
Glaubenserfahrungen deuten
Wölflinge fragen nach dem "Woher", "Wohin" und "Warum". Sie spüren, dass es etwas gibt, das über uns Menschen hinauszeigt. Staunend begegnen sie der Welt der kleinen und großen Wunder. Bei ihren Entdeckungen begegnen sie Menschen, für die Gott wichtig ist. Durch deren Vorleben von Glaubensinhalten und christlichen Werten können Wölflinge Gottes Gegenwart erfahren. Daneben gehören Glaubenserfahrungen und deren Deutung sowie die Vermittlung von Glaubensinhalten genauso zum Leben und Handeln der Gruppe wie kirchliche Feste und Gottesdienste. Die Kinder bekommen Raum und Zeit, ihre Erlebnisse, die schönen und die traurigen, einander und Gott mitzuteilen. Der Meutenalltag bietet ihnen zahlreiche Möglichkeiten, Glauben zu erleben und aktiv mitzugestalten. Somit erleben Wölflinge pfadfinderische Spiritualität als Teil ihres Lebens und Gott als jemanden, der für sie da ist.
Versprechen
Entscheidungen für die Gruppe
Durch sein Versprechen zeigt der Wölfling, dass er zur Gruppe gehören will und bereit ist, etwas für die Gemeinschaft zu tun. Wenn der Wölfling einige Zeit mit der Gruppe verbracht hat, kann er das Versprechen ablegen. Er entscheidet sich damit bewusst und freiwillig für die Gruppe und bekennt sich zu den Zielen und Werten unseres Verbandes. Dieses besondere Ereignis wird sehr sorgfältig und gründlich in der Gruppe vorbereitet. Mit dem Versprechen drückt der Wölfling aus, dass er sein Bestes geben und sich an die Regeln halten will. Zugleich wird der Wölfling damit von den anderen Gruppenmitgliedern anerkannt und von der Gruppe aufgenommen.
Wochenendfahrten, Lager, Streife, Hike
Herausforderung bewältigen
Wochenendfahrten, Lager, Streife und Hike bieten für Wölflinge viele Möglichkeiten, neue Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln. Unterwegssein ist ein Abenteuer. Es gilt, ständig neue Herausforderungen zu bewältigen und an ihnen zu wachsen. Die Wölflinge und das Leitungsteam lernen einander besser kennen. Neue Seiten jedes Einzelnen kommen zum Vorschein. Der Zusammenhalt in der Gruppe wächst. Ein bewusstes und einfaches Leben draußen ermöglicht sowohl die Bedrohung der Natur zu entdecken als auch ihre Schönheit zu entdecken. Es gilt, die Augen und Ohren offen zu halten, die Umgebung bewusst wahrzunehmen, fantasievoll, kreativ und fröhlich zusammen das Leben zu meistern.
Strukturen der Wölflingsstufe
Verantwortung übernehmen
Mädchen und Jungen, die zu den Wölflingen kommen, stehen noch am Anfang ihrer Identitätsfindung. Bei den Wölflingen lernen sie, Bereiche ihres Lebens selbst in die Hand zu nehmen und in der Gruppe zusammenzuleben. Dabei lernen sie, immer wieder Verantwortung zu übernehmen und sich selbst zu bestimmen. Damit dieses Lernen und Erleben gelingt, sollen ihnen die folgenden kindgemäßen Strukturen helfen:
Rudel und Meute
Interessen vertreten
Eine Meute (Großgruppe) besteht aus etwa 20 Wölflingen und einigen Leiterinnen und Leitern, dem Leitungsteam. Idealerweise unterteilt sich eine Meute in mehrere Rudel (Kleingruppen) von je fünf bis sechs Wölflingen. Jedes Rudel wählt sich einen Leitwolf (Kleingruppensprecher), der die Interessen des Rudels im Meutenrat vertritt.
Meutenrat
Vernetzung
Im Meutenrat (Gruppenrat) kommen die jeweiligen Leitwölfe des Rudels mit einem Mitglied des Leitungsteams zusammen. Zu den Aufgaben des Meutenrates gehört die Vernetzung zwischen den einzelnen Rudeln und die Vorbereitung der Ratsversammlung.
Ratsversammlung
Gemeinsam entscheiden
In der Ratsversammlung (Vollversammlung) treffen sich die Mitglieder der Wölflingsstufe. Das Leitungsteam und die Kinder beschließen, was alle angeht und reflektieren miteinander. Die Kinder wählen die Delegierten für die Stammesversammlung.